Spende an das Kinderhaus Blaues Ländchen in Welterod


1. Vorsitzende
überreicht im Namen des Vereins Schotterblume e.V.
dem Kinderheim Blaues Ländchen zum Wohle
der traumatisierten Kinder
eine Spende in Höhe von 500Euro



 

Die Kinder im Kinderhaus Blaues Ländchen waren Opfer von seelischer Gewalt  oder  wurden Zeugen von Verbrechen innerhalb ihres Elternhauses.

Gerade sie sollten nach all den grausamen Erlebnissen, die sie langsam im geschützen Raum des Heimes verarbeiten können, auch wieder lachen bzw. Spaß haben lernen und neues Vertrauen aufbauen können.

Deswegen stattet wir ihnen zu Ostern einen Besuch mit ganz vielen Geschenken im Gepäck ab ;-)
 

Fotos dazu Findet ihr Hier:

 

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Gemeinsame Fahrt ins Phantasialand

Kinderhaus Blaues Ländchen in Welterod

 

 

Das Projekt wurde auf dem Hintergrund der Erfahrung von Schotterblume mit kindlichen Opfern von Gewalt gestaltet und durchgeführt, so dass es die betroffenen Mädchen und Jungen nicht belastete. Die Kinder erlebten gemeinsam mit dem Team von Schotterblume einen wunderschönen und unbefangenen Tag im Phantasialand. Das absolute Highlite dieses Tages war es für Schotterblume, dass die vierjährige Jazba es an diesem Tag sogar geschafft hat, ihre Angst vor der Dunkelheit zu überwinden. Auch sie wollte auf jeden Fall an der Hollywood Tour (Fantasy), einer spannenden Flussfahrt, teilnehmen. Sie wurde dabei natürlich keinesfalls „sich selbst überlassen“, sondern liebevoll von uns betreut und aufgefangen.

 

Fotos dazu findet ihr Hier:

 

 

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Gemeinsamer Zoobesuch in Duisburg

Kinderhaus Blaues Ländchen in Welterod

Fotos dazu findet ihr Hier:

 

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"Schotterblume-Nikolaus"
besucht Kinderheim


Sankt Nikolaus ist nicht nur Schutzpatron der Kinder und Jugendlichen, er ist auch der Beschützer aller, die jemals in eine körperliche oder seelische Notlage geraten sind. In Erinnerung geblieben ist, dass der Bischof von Myra Kinder und Jugendliche vor Gewalt geschützt hat. So ist er heute auch symbolisch ein Helfer für die vielen Kinder, die Opfer von Kindesmissbrauch geworden sind, ein Thema, das in unserer Gesellschaft immer noch tabuisiert wird.

Schotterblume bricht das Schweigen und hat am Nikolaustag eine besondere Aktion durchgeführt.

Vereinsvorsitzende Nadja Haas machte sich als Nikolaus gemeinsam mit ihrer Tochter Maja und ihren Kollegen auf den Weg. Mit verschiedenen Geschenken, individualisierten Adventskalendern, Obst und Nüssen bepackt besuchten sie am Nikolaustag das Kinderhaus Blaues Ländchen.

Dort leben Kinder und Jugendliche, die Opfer von seelischer Gewalt oder Zeugen von Verbrechen innerhalb des Elternhauses geworden sind. Gerade diese Kinder brauchen eine Gelegenheit, einmal lachen und sich freuen zu können. Nikolaus Nadja zeigte sich beeindruckt vom Besuch im Kinderhaus: "Das Strahlen in den Augen und die fröhliche Begeisterung der Kinder berührten mich sehr.

Die Jungen und Mädchen nahmen nicht nur unsere Geschenke an; sie beschenkten auch mich reich mit auswendig gelernten Gedichten, und selbst gemalten Bildern. Einige konnten auf der Orgel wie die Profis spielen, und ein Junge legte als Michael Jackson verkleidet eine gelungene Tanzaufführung hin."

Wenn Sankt Nikolaus kommt, denkt er an Kinder und Erwachsene. So erhielten auch Heimleiter Michael Walter und seine Frau ein kleines Geschenk für die wertvolle und wichtige Arbeit im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen.

Ein rundum gelungener Nikolaus-Abend, der im kommenden Jahr wiederholt werden muss.

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Januar 2012

Therapeutisches Reitprojekt

für traumatisierte Kinder


Im Januar 2011 ist das Therapeutische Reitprojekt von Schotterblume für Kinder und Jugendliche mit psychosomatischen und sozialen Entwicklungsstörungen gestartet. Bisher nehmen drei traumatisierte Kinder am Projekt teil.

Ganz besonders steht bei diesem Projekt die tiergestützte Entwicklungsförderung der Kinder im Vordergrund. Reiterliche Fähigkeiten werden auch erreicht, sind aber eher zweitrangig. Viel wichtiger ist das Gefühl, auch mal auf dem Rücken eines Pferdes durch "das Leben getragen" zu werden. Denn das Kind wird hier ganzheitlich auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene angesprochen.
Die teilnehmenden Kinder haben eine Vielzahl von Ängsten, und können anderen Menschen nicht vertrauen. Dieses führt u. a. zu Problemen in der Schule, und die Integration in eine Schulklasse ist nur erschwert möglich.
Beim therapeutischen Reiten lernen sie Schritt für Schritt ihre Ängste überwinden. Ihre Konzentrationsfähigkeit wird geschult, und ihre Fein und Grobmotorik wird gefördert.

Sie erhalten die Chance, neues Vertrauen zunächst zu den Pferden, und dann auch wieder zu Menschen zu entwickeln. Außerdem lernen sie das Gefühl der Verantwortung für das Pferd kennen. Die Umsetzung erfolgt durch den direkten Kontakt und Umgang mit dem Pferd. Bevor das Reiten möglich ist, ist es nämlich wichtig, das Pferd erst zu pflegen.
Begeistert reinigen die Kinder das Fell des Pferdes mit verschiedenen Bürsten, und auch die Hufen des Tieres werden gründlich ausgekratzt. Dann wird das Pferd vor dem Reiten auch noch gefüttert. Ebenso gehören Übungen am und auf dem geführten Pferd, Arbeit im Stall und Spiele zum Therapeutischen Reitprojekt.

Nach drei Monaten sind erste Erfolge bereits erkennbar. Die Kinder gehen mit viel Einfühlungsvermögen auf das Pferd ein, damit es sich nicht erschreckt.
Sie sind so begeistert von dem Umgang mit dem Pferd, dass sie stolz anderen Kindern von ihren Erfahrungen beim Therapeutischen Reiten erzählen, und ihre "seelische Hürde" für zwischenmenschliche Kontakte hat sich bereits leicht reduziert.

Schotterblume bedankt sich herzlich bei Daniela Reichel, eine stattlich anerkannte Sozialpädagogin, Reitpädagogin und Reittherapeutin, die das Therapeutische Reitprojekt für die Kinder umsetzt. Nicht nur ihr Umgang mit Pferden ist bemerkenswert positiv, auch der einfühlsame Umgang mit den Kindern ist eine wahre Bereicherung für die seelische Weiterentwicklung der Kinder und für die Arbeit von Schotterblume.


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